Mode und Merchandise

Der Verkauf von T-Shirts und anderen Fanartikeln mit dem Schriftzug von Bands, Sportvereinen oder mittlerweile sogar Bloggern, ist ein wichtiges Geschäftsmodell. Allerdings wurde dieser Bereich der Bekleidungsindustrie aus modischer Sicht lange Zeit vernachlässigt.

Dabei sind solche Merchandising-Artikel doch auch nur der Ausdruck dessen, was bei Modelabels die Marke ist: Die Kunden identifizieren sich mit einer Marke, einer Band oder einem Verein und wollen dies dann über das Tragen entsprechender Hinweise auf der Kleidung zeigen.

Dass Fanartikel aus modischer Perspektive kaum beachtet werden liegt sicher auch daran, dass häufig nur Standard-T-Shirts in Männergrößen angeboten werden. Wenn man Glück hat gibt es eine eigene Frauenlinie, aber auch dort kann man sich meiste nur zwischen wenigen Schnitten und Farben entscheiden.

Deswegen waren vor allem Band-Shirts oder Fußball-Trikots lange Zeit nur etwas für Männer, denn für die ist ein normal geschnittenes T-Shirt modisch völlig akzeptabel.

Doch mittlerweile haben einige kluge Marketing-Experten das Potential weiblicher Fans erkannt und vermutlich die Verantwortlichen darauf hingewiesen, dass auch Frauen gerne in den Farben ihrer Vereine oder mit dem Logo ihrer Bands herumlaufen würden – aber doch bitte trotzdem schick und sexy. Deswegen verkauft zum beispiel der FC Bayern-München heute auch rosafarbene Tops mit dem eigenen Logo, so wie diverse Accessoires wie Handtaschen oder Schmuck. Diese Artikel werden sich sicher besonders jetzt wo ganz München dem Champions League Finale entgegenfiebert bestens verkaufen. Neben den Kleidungsstücken, die man im Stadion trägt und die die Zugehörigkeit zu einem Verein deutlich zeigen, gibt es auch zunehmend Alltagskleidung, die nur noch dezent mit dem Logo versehen ist – ganz wie eine Modemarke also.


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